Schlummerfunktion – besser nicht!

Schlummerfunktion – besser nicht!

Die Nächte werden wieder länger und für die meisten ist es noch finster, wenn der Wecker zum ersten Mal klingelt. Da ist es nur allzu verlockend, den Snooze-Button zu drücken und sich nochmal unter die warme Bettdecke zu kuscheln.

Doch schon seit längerem scheiden sich die Geister und während die einen meinen, die Schlummertaste sei mehr als schlecht für unseren Schlaf, sagen seit kürzesten auch Forscher, dass diese so gut wie keine Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat.

Wie wir wissen, durchläuft unser Schlaf mehrere Phasen. Was diese Schlafphasen mit der Schlummertaste zu tun haben, erklärt der Medical Director der Einrichtungen Sleep Disorders Centers in Arizona, Robert S. Rosenberg so: Durch die Betätigung der Schlummertaste wird unser Schlaf fragmentiert. Wir wissen nicht, in welcher Schlafphase wir uns beim Läuten des Weckers befinden. So oder so wird diese durchbrochen. Diese Unterbrechung einer Schlafphase an sich ist schon schlecht für unseren Köper, denn das abrupte Aufschrecken macht uns das Aufstehen so schwer. Am besten wäre es natürlich dann aufzustehen, wenn ein Schlafzyklus abgeschlossen ist und wir von selbst aufwachen. Dass sich das mit dem Alltag nicht vereinbaren lässt, ist klar. Daher kommen wir um den ungeliebten Wecker wohl nicht herum.

Die Schlummertaste macht es nun aber möglich die Augen doch wieder zu schließen und noch einmal kurz wegzunicken. Unser Körper startet erneut mit einem Schlafzyklus, der mit einer Dauer von 5 bis 10 Minuten allerdings viel zu kurz ist. Erneut wird unser Körper dann in der falschen Schlafphase geweckt.

Je öfter wir unserem Körper dieses „aus-dem-Schlaf-reißen“ antun, desto geräderter fühlen wir uns, wenn es dann tatsächlich Zeit aufzustehen ist.

Besser wäre es laut Rosenberg also, den Wecker gleich auf die Uhrzeit einzustellen, zu der man auch wirklich aufstehen will. Das bringt ein paar Minuten Extra-Schlaf und sollte uns dabei helfen fitter in den Tag zu starten.

Wiederum argumentieren Befürworter der Schlummertaste jedoch, dass die Snooze-Taste nicht den fehlenden Schlaf kompensieren soll, sondern vielmehr die Aufwachphase verlängern soll.

Denn schlecht wäre die Snooze-Taste nur, sollten wir immer wieder aus der Tiefschlafphase geweckt werden. Dafür sind die üblichen 9 Schlummerminuten allerdings viel zu kurz.

Wie man es nun dreht und wendet, das Aufstehen aus dem kuschelig warmen Bett ist immer „schmerzhaft“. Am besten hört man dabei ganz auf seine eigenen Bedürfnisse. Ist es einem angenehmer gleich beim ersten Weckerläuten aus dem Bett zu hüpfen, so sollte man das ruhig tun. Braucht man eben etwas länger und möchte einen sanfteren Aufsteh-Prozess, so schaden ein paar Minuten des Schlummerns auch sicher nicht.

Quelle: http://www.answersforsleep.com/snooze-alarm/snooze-button-bad/

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