Zu wenig Schlaf macht dick

Zu wenig Schlaf macht dick

Schlafmangel wirkt sich nicht nur negativ auf unser Wohlbefinden aus, sondern auch auf unser Körpergewicht. Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass zu wenig Schlaf zu Übergewicht führen kann. Schuld daran sind Hormone, die unseren Appetit steuern.

Hormone steuern Hunger im Schlaf

Während des Schlafens werden im Körper vermehrt die Hormone Leptin und Insulin ausgeschüttet. Beide wirken als Appetitzügler und vermitteln uns ein Sättigungsgefühl. Leptin sorgt dafür, dass wir nachts keinen Hunger bekommen und durchschlafen können.
Bei Menschen, die zu wenig schlafen, funktioniert dieser natürliche Ablauf nicht mehr richtig. Es wird deutlich weniger Leptin und Insulin produziert. Durch den veränderten Insulinhaushalt reagieren Unausgeschlafene auch weniger empfindlich auf Insulin und müssen daher mehr essen, um sich satt zu fühlen.

Zudem steigt bei Schlafmangel auch die Konzentration des appetitanregenden Hormons Grehlin, dessen Produktion im Schlaf unterdrückt wird, um bis zu 30 Prozent. Kurzschläfer haben damit nach dem Aufwachen größeren Hunger und zudem Appetit auf ungesunde, kalorienreiche Nahrung.

Ein müder Körper verbrennt weniger Kalorien

Aber nicht allein die Hormone sind dafür verantwortlich, dass man durch Schlafmangel zunimmt. Auch läuft der Körper, wenn er zu wenig Schlaf bekommt, gewissermaßen auf Sparflamme und verbrennt deutlich weniger Energie. Stattdessen legt er Reserven in Form von Fettpölsterchen an.
Wer unausgeschlafen ist, hat zudem weniger Motivation, sich zu bewegen. Dabei ist Bewegung nicht nur gut für die Figur, sondern baut Stress ab und fördert einen guten Schlaf.

Mehr Schlaf bessere Figur?

Auch zu viel Schlaf führt nicht zur Traumfigur. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Wer mehr Zeit im Bett verbringt, hat weniger Zeit sich zu bewegen.

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