Babyglück oder …?

„In den ersten zwei Lebensjahren verlieren Eltern bis zu 6 Monate an Schlaf“, so liest man es in vielen Studien, aber was ist dran, wie wirkt sich dieser Schlafentzug auf unseren Körper aus und was kann man machen, dass dies nicht zum Dauerproblem wird?

Eine Umfrage unter 1.800 Britinnen und Briten hat ergeben, dass Eltern in den ersten 12 Monaten ganze 44 Tage, das sind 1.056 Stunden, an Schlaf verlieren. Der Durchschnitt schläft dann nur noch 5,1 Stunden pro Tag. (Was eindeutig zu wenig ist).

Dieser Schlafentzug kann den Familiensegen auf eine harte Probe stellen. Durch zu wenig Schlaf fühlt man sich nicht nur schlapp, NEIN, Schlafmangel führt auch zu Kopfschmerzen, zehrt an den Abwehrkräften des Körpers, man ist viel leichter gereizt und der Schlafmangel führt sogar zu Libido-Verlust.

Damit man sich mit Schlafentzug nicht auf Dauer herumschlagen muss, haben wir euch einige Tipps zusammengestellt, wie das mit dem Einschlafen eurer kleinen Racker besser klappen sollte!

  1. Feste Abläufe einplanen

     

    Man sollte feste Abläufe einplanen, wie zum Beispiel: gemeinsames Abendessen, Fläschchen-Zeit, Zähneputzen, Schlafanzug anziehen, eine kurze Gute-Nacht-Geschichte und Licht aus.Durch diese festen Abläufe gewöhnen sich Kinder daran und der biologische Rhythmus weiß, wann es Zeit ist, ins Bett zu gehen.

  2. Abendrituale sind wichtig

     

    Genau wie feste Abläufe sind auch abendliche Rituale wirklich wichtig für das Kind, weil dadurch vermittelt wird, dass bald Schlafenszeit ist. Außerdem haben Eltern die Zeit sich noch einmal intensiv mit ihren Kindern zu beschäftigen. Ob Vorlesen, Bilder anschauen, Geschichten erzählen, Musik hören oder einfach nur Kuscheln spielt dabei keine Rolle.

  3. Ohne Kuscheltier geht’s nicht mehr 😉

     

    Viele Kinder können nicht einschlafen, sobald nicht das heißgeliebte Kuscheltier neben ihnen liegt. Und das hat auch einen Grund; die Kuschelgefährten helfen den Kinder dabei die Trennung zu den Eltern zu kompensieren und geben den kleinen eine Art von Sicherheit. (Falls euer Nachwuchs noch keines hat, können wir euch unseren süßen Sleepy sehr empfehlen)

  4. Schlafumgebung Kinderzimmer

     

    sollten möglichst angenehm sein, denn so schläft es sich besser ein. Ein wenig lüften, abdunkeln (vielleicht noch ein kleines Nachtlicht) und vor allem für Ruhe sorgen, kann da schon sehr helfen. Beim Kinderbett sollte man Acht geben, dass es die Schadstoffkriterien erfüllt. Beim Kauf der Matratze sollte unbedingt auf Qualität geachtet werden, denn für eine gesunde Entwicklung brauchen Babys und Kleinkinder nicht nur viel, sondern vor allen Dingen einen guten Schlaf.

Abschließend kann man aber definitiv sagen, Schlafen ist eine sehr individuelle Angelegenheit und jeder hat da seine eigenen Tipps und Tricks, wie das bei seinem Nachwuchs am besten klappt. Eines ist aber sicher, eine gewisse Routine in den gesamten Tagesablauf zu bringen kann nicht von Nachteil sein. 🙂

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