Von Frauen- und Männerträumen
Dass Männer und Frauen unterschiedlicher nicht sein können, trifft wohl auf sehr viele Lebensbereiche zu. Aber wer hätte gedacht, dass auch die nächtlichen Träume ganz unterschiedlich ausfallen?

Eine Langzeitstudie in Deutschland, an der mehrere tausend Erwachsene teilnahmen, kam zu folgendem Ergebnis: Während sich Männer in ihren Träumen nachts eher mit Gewalt, Sex und ihrem Beruf beschäftigen, geht es in den Träumen der Frauen vor allem um Familienangehörige und Gefühle. In Männerträumen kommen zudem mehr Männer als Frauen vor und nicht selten dreht es sich bei ihren nächtlichen Gedanken darum, Ziele zu erreichen.
Und auch wenn die Emanzipation der vergangenen 40 Jahre in so manchen Lebensbereichen seine Spuren hinterlassen hat, auf die Träume trifft das keinesfalls zu. Deutsche Schlafforscher verglichen zu diesem Zweck Interviews über Trauminhalte aus den Jahren 1956, 1979, 1982 und 2000. Hierbei zeigte sich, dass die Geschlechterunterschiede in den Trauminhalten seit mehr als 40 Jahren gleich geblieben sind. Obwohl die Arbeitswelt ein fester Bestandteil im Leben vieler Frauen ist, träumen sie immer noch seltener von ihrem Beruf als Männer.
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