Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

  • > Newsletter |
  • > Impressum |
  • > Kontakt
Benutzerspezifische Werkzeuge

Warum bin ich immer so müde?

Sie kommen morgens nicht in die Gänge, kämpfen sich durch den Vormittag, fallen nach dem Mittagessen in ein Leistungstief und schlafen abends innerhalb weniger Minuten vor dem Fernseher ein: Nicht immer sind Schlafmangel oder eine schlechte Schlafqualität die Ursache von Müdigkeit.

mude

Die falsche Atmung
Die meisten Menschen atmen nur in den Brustkorb – gerade bei Stress ist die Atmung besonders hektisch und flach. Der Körper bekommt so aber nicht genügend Sauerstoff. Das verbrauchte Kohlendioxid wird im Blut gespeichert und das macht müde.
Das hilft: Versuchen Sie öfter durch den Bauch zu atmen. Legen Sie dabei eine Hand auf Ihren Bauch, um die Atmung besser zu spüren. Wenn Sie tagsüber müde werden, dann machen Sie einige besonders tiefe Bauchatemzüge.

Eine überforderte Leber
Unser Entgiftungsorgan, die Leber, hat einiges zu tun. Durch einseitige Ernährung, zu viel Alkohol, Medikamente, aber auch durch Umweltgifte überfordern wir sie ­jedoch häufig. Das raubt uns Energie und führt zu Müdigkeit. „Wenn man nachts zwischen ein und drei Uhr oft wach liegt oder leichtes Oberbauchziehen spürt, kann das auf schlechte Leberwerte zurückzuführen sein“, wissen Ärzte und empfehlen einen Leberwerte-Check.
Das hilft: Entgiften Sie die Leber mit Ma­riendistel (Tee oder Kapseln). Oder machen Sie einen Leberwickel. Dafür eine Wärmflasche in ein feuchtes Tuch wickeln und eine Stunde in den Bereich der Leber (unter dem rechten Rippenbogen) legen.

Eisenmangel
Rund 15 Prozent aller Frauen leiden an Eisenmangel, hervorgerufen durch den Blut- und Eisenverlust während ihrer Periode. Auch Vegetarier sind häufig betroffen, weil das Mineral vor allem im Fleisch steckt. Eisen bildet nicht nur das Blut, es transportiert auch den Energielieferanten Sauerstoff darin. Zu wenig Eisen, zu wenig Energie also.
Das hilft: Wer an Eisenmangel leidet, sollte ein- bis zweimal pro Woche rotes Fleisch und Vitamin C-reiches Gemüse essen, das fördert die Eisenaufnahme. Auf Kaffee und schwarzen Tee sollte man hingegen verzichten, diese Getränke hemmen die Aufnahme des Minerals.  Bevor Sie Eisen in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich nehmen, sollten Sie mit einem Arzt sprechen.

Zu wenig getrunken
Auch zu wenig Flüssigkeit kann zu Müdigkeit führen. Dadurch, dass das Blutvolumen kleiner wird, muss das Herz kräftiger pumpen – das raubt uns Kraft, und wir fühlen uns plötzlich schläfrig.
Das hilft: Man sollte täglich 1,5 Liter trinken (Wasser, ungesüßter Tee) und dazu wasserreiches Obst und Gemüse essen. Die Flüssigkeit am besten über den Tag verteilt konsumieren, damit der Körper  sie optimal aufnehmen kann.

Zu viel Stress
Stress ist der größte Krafträuber überhaupt – er kann zu ständiger Müdigkeit und im Extremfall sogar zu einem Burn-out-Syndrom führen.
Das hilft: Versuchen Sie dem Stress mit Ausdauersport entgegenzuwirken, denn dieser baut nachweislich Stresshormone ab. Übrigens, auch Bewegungsmangel kann eine Ursache für Müdigkeit sein.

Falsche Ernährung
Unser Körper benötigt verschiedene Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Einseitige Ernährung stört unseren Energiehaushalt und macht schlapp.
Das hilft: Sorgen Sie für Abwechslung in Ihrer Ernährung. Komplexe Kohlenhydrate, wie sie in Vollkornprodukten vorkommen, versorgen uns langsam und kontinuierlich mit Power. Für den Energiestoffwechsel sind zudem Magnesium und Vitamin B6 sehr wichtig.

Schlechter Schlaf
Natürlich kann auch schlechter oder zu wenig Schlaf Ursache für ständige Müdigkeit sein. Stress, Lärm, Licht, Alkohol, zu spätes Essen, Sorgen, die falsche Temperatur im Schlafzimmer, aber auch Krankheiten (beispielsweise Schlafapnoe) können eine erholsame Nachtruhe verhindern.
Das hilft: Versuchen Sie alle Störfaktoren aus dem Schlafzimmer zu verbannen. Bei Verdacht auf Schlafapnoe hilft ein Besuch im Schlaflabor, danach kann der Arzt die nötige Therapie einleiten.

site by wunderweiss

Artikelaktionen